Alexandra Hänig

Interim-Programmleitung · IT, SAP und Transformation

Wenn in Ihrem IT-Programm der Blick aufs Ganze fehlt.

Ich übernehme interimistisch die Führung zwischen Sponsor, IT, Ländern und Lieferanten – bis wieder nach einem gemeinsamen Plan entschieden und geliefert wird.

Entscheidungspartitur

Vier Perspektiven. Eine Führung.

Keine zusätzliche Berichtslinie. Ein gemeinsamer Takt für Entscheidungen, Umsetzung und Übergabe.

Woran Sie das Mandat erkennen

Die Teams arbeiten. Das Programm bewegt sich trotzdem nicht gemeinsam.

Wählen Sie die Lage, die Ihrer am nächsten kommt. Entscheidend ist nicht, wie viele Methoden bereits eingeführt wurden, sondern wer das Ganze wieder führt.

Gesamtbild Jeder Workstream meldet Fortschritt. Trotzdem ist der Gesamttermin nicht belastbar.

Abhängigkeiten liegen zwischen Zuständigkeiten, und Risiken erreichen den Sponsor erst, wenn Handlungsoptionen bereits fehlen.

Zusammenführen

Ich ziehe Planung, Verantwortung und Eskalation in eine gemeinsame Programmsteuerung.

Rollout Länder, Systeme und Lieferanten arbeiten nach unterschiedlichen Plänen.

Lokale Anforderungen sind nachvollziehbar. Ohne gemeinsame Taktung werden sie jedoch zum Risiko für Schnittstellen und Rolloutfolge.

Synchronisieren

Ich verbinde zentrale Vorgaben und lokale Realität in einem Plan, den alle Beteiligten führen können.

Governance Das Reporting ist vollständig. Die nächste Entscheidung bleibt trotzdem offen.

Statusrunden werden dichter, Prioritäten bleiben unklar und dieselben Konflikte wandern von Gremium zu Gremium.

Entscheidbar machen

Ich ordne Gremien, Optionen und Eskalationswege so, dass aus Information eine Entscheidung wird.

Portfolio Zu viele Vorhaben greifen auf dieselben Budgets, Systeme und Schlüsselpersonen zu.

Die Organisation optimiert einzelne Projekte, obwohl das Portfolio als Ganzes nicht mehr realistisch lieferbar ist.

Priorisieren

Ich mache Kapazitätskonflikte sichtbar und schaffe eine Grundlage für Reihenfolge und Finanzierung.

Arbeitsmodell Agile und klassische Strukturen blockieren einander.

Teams arbeiten in kurzen Zyklen, während Entscheidungen, Verträge und Abnahmen einer anderen Logik folgen.

Ausrichten

Ich definiere ein hybrides Arbeitsmodell, das Verantwortungen klärt, ohne Delivery in Methodendebatten zu verlieren.

Was ich übernehme

Ich komme nicht hinzu, um mehr zu berichten.

Ich steige ein, wenn eine Programmleitung kurzfristig übernommen, neu ausgerichtet oder nach einer kritischen Phase stabilisiert werden muss. Dabei führe ich zwischen Sponsor, Fachbereichen, IT, Ländern und Lieferanten – bis Verantwortung, Entscheidungen und Delivery wieder zusammenpassen.

Beim Sponsor

Entscheidungsoptionen, Eskalationen und Prioritäten so vorbereiten, dass Führung möglich wird.

Im Programm

Workstreams, Abhängigkeiten, Risiken, Budget und Lieferanten in einen realistischen Takt bringen.

In der Delivery

Verantwortung eindeutig verteilen und operative Rückmeldungen direkt in die Steuerung zurückführen.

Für die Übergabe

Strukturen und Teams so aufstellen, dass externe Dauersteuerung nicht zum Betriebsmodell wird.

Weitere Mandatsformen

Multiprojekt- und Portfolio-Governance

Wenn nicht das einzelne Projekt, sondern das Zusammenspiel von Budget, Kapazität, Risiken und strategischen Zielen neu geordnet werden muss.

Internationale IT-, SAP- und Transformationsprogramme

Wenn zentrale Standards, lokale Anforderungen, Schnittstellen und Lieferanten über Ländergrenzen hinweg in eine tragfähige Rolloutlogik gehören.

Audit, Assessment und Management-Coaching

Wenn eine unabhängige Einordnung vor dem Mandat nötig ist oder interne Führungskräfte eine komplexe Steuerungsrolle übernehmen sollen.

Verantwortungsumfang

Zahlen brauchen Kontext.

Zahlen stehen hier nur dort, wo klar ist, welche Verantwortung und welche Programmlandschaft dahinterlagen.

90 Mio. €

Budget- und Planungsaufgaben in diesem Umfang innerhalb eines internationalen SAP-Programms.

70 S/4HANA-Projekte

Im Jahr 2024 auf Qualität und Projektmanagement-Ansatz auditiert.

Vier Arbeitssprachen

Deutsch und Englisch auf Muttersprachniveau, Französisch und Spanisch fließend.

200+

Projektmanagerinnen und Projektmanager seit 2023 als GPM/IPMA-Assessorin beurteilt.

Projektverlauf

Was dieser Rollout von seiner Führung verlangte.

Nicht der Methodenname war entscheidend, sondern der Übergang von lokalen Plänen zu einer gemeinsamen Steuerung.

Internationaler SAP-Rollout

Aus vielen lokalen Plänen wurde eine gemeinsame Rolloutlogik.

Internationaler Mobilitätskonzern · 2014–2021

  1. Ausgangslage

    Kaufmännische Systeme und SAP-Anwendungen sollten über zahlreiche Gesellschaften hinweg weiterentwickelt und ausgerollt werden. Länderorganisationen, Sprachräume und mehrere abhängige Projekte brachten eigene Anforderungen und Planungen mit.

  2. Entscheidender Konflikt

    Die zentrale Steuerung brauchte Verbindlichkeit, ohne lokale Realität zu übergehen. Gleichzeitig mussten Risiken und Schnittstellen früher sichtbar werden, als es die einzelnen Projektpläne vorsahen.

  3. Übernommene Verantwortung

    Alexandra führte den zentralen Fachbereich, steuerte die beteiligten Teams und übernahm Budget- und Planungsaufgaben. Sie arbeitete direkt mit Management, Länderorganisationen, IT und abhängigen Projekten.

  4. Zentrale Entscheidung

    Sie führte ein hybrides Projektmanagement-Modell ein, vereinheitlichte Rollout-Vorlagen und Risikoplanung und machte die gemeinsame Planung mit den abhängigen Projekten verbindlich.

  5. Veränderte Steuerung

    Controlling- und Finanzdaten wurden durch die Vereinheitlichung der IT-Systeme transparenter. Projektabschnitte konnten im vereinbarten Zeit-, Scope- und Budgetrahmen abgeschlossen werden.

  6. Übergabe

    Rolloutansatz, Vorlagen und Risikoplanung blieben als nutzbare Struktur für weitere internationale SAP-Projekte im Unternehmen.

Portfolio Assurance · 2021–2023

Qualitätssicherung für eine europäische IT-Projektlandschaft

70 Projekte · rund 150 Systeme · 11 Mio. € Jahresbudget

Entscheidung: Projektmanagement-Software, Testautomatisierung und Governance wurden nicht als Einzelmaßnahmen behandelt, sondern in eine gemeinsame Assurance-Struktur überführt.

Danach: Risiken, Tests und Projektqualität erhielten eine gemeinsame Steuerungslogik; Lean-Prozesse wurden digitalisiert.

Jüngere Mandatserfahrung · Multiprojektsteuerung

Ein hybrides Betriebsmodell für ein Projektportfolio

OKR/KPI · Risiko- und Portfoliosteuerung · Coaching

Entscheidung: Alexandra verband strukturierte Projektsteuerung mit agilen Arbeitsweisen und standardisierte Risiko-, Stakeholder- und Performancemanagement.

Danach: Strategische Ziele, Priorisierung und operative Verantwortung wurden über die Projektlandschaft hinweg anschlussfähig.

Open Source · Ecosystem Development

Zwischen Team, Board und externem Ökosystem

Stakeholder · Projektpipeline · Marktpräsenz

Entscheidung: Die Aufgabe verbindet strategische Abstimmung mit Beziehungsarbeit: Risiken und Chancen in die Führung bringen, Projektmöglichkeiten entwickeln und das Ökosystem nach außen vertreten.

Danach: Open Source ist hier kein Randthema, sondern eine aktuelle Form internationaler Governance und Zusammenarbeit.

Haltung in der Führung

Woran meine Steuerung im Alltag erkennbar ist.

Meine Arbeit ist ruhig, aber nicht konfliktscheu. Ich bleibe nah genug an der Delivery, um Status und operative Realität auseinanderhalten zu können.

Mein kürzester Governance-Test

Ein Statusbericht ohne Entscheidung ist Ablage.

Wenn daraus weder Entscheidung, Eskalation noch nächste Handlung folgt, ist der Bericht zu aufwendig oder das Gremium falsch besetzt.

  1. Ich kläre zuerst, was geführt werden muss.

    Erst danach wähle ich Methode und Takt. Maßgeblich sind Lieferobjekte, Verträge, Abhängigkeiten und Entscheidungswege – nicht die Reinheit eines Frameworks.

  2. Ich eskaliere ein Risiko, solange noch mehrere Wege offen sind.

    Unsicherheit wird in Konsequenzen für Termin, Budget und Organisation übersetzt. So bleibt aus einem Risiko eine führbare Entscheidung.

  3. Internationale Führung ist mehr als Übersetzung.

    Ein gemeinsamer Plan funktioniert erst, wenn lokale Interessen, kulturelle Arbeitsweisen und zentrale Verantwortung miteinander verhandelt sind.

  4. Am ersten Tag kläre ich, wer nach mir übernimmt.

    Ich verteile Verantwortung so, dass Teams sie wirklich übernehmen können. Ein Mandat ist gut beendet, wenn die Organisation ohne externe Dauersteuerung weiterarbeitet.

Alexandra Hänig

Ich komme aus Mathematik, Informatik – und dem Radio.

Porträt von Alexandra Hänig
Alexandra Hänig · internationale IT-Projekte seit 2009

Ich habe Mathematik und Informatik studiert und zunächst im Radio Medienproduktion gelernt. Beides brauche ich bis heute: Muster erkennen und unter Zeitdruck so kommunizieren, dass Menschen handeln können.

Seit 2009 arbeite ich in internationalen IT-Projekten und Programmen. Ich verbinde Management, Fachbereiche und IT und führe auf Deutsch und Englisch auf Muttersprachniveau sowie fließend auf Französisch und Spanisch. Als GPM/IPMA-Assessorin, Coach und Lehrende prüfe ich nicht nur Methodenwissen, sondern wie Menschen in realen Situationen entscheiden. Dabei interessiert mich, ob aus Information eine klare Entscheidung wird.

Auch Choreografie gehört zu meinem beruflichen Hintergrund. Beim Irish Step Dance lernt eine Gruppe, trotz unterschiedlicher Rollen im selben Takt zu bleiben. Dafür müssen Übergänge klar sein und jede Person wissen, wann sie übernimmt. Das gilt auch in Programmen.

Qualifikation und öffentlicher Nachweis

  • 2020 als IPMA Level A · Certified Project Director zertifiziert
  • IPMA Global Individual Award 2022 · Project Manager of the Year (Bronze)
  • GPM/IPMA-Assessorin
  • SAP Activate Project Manager
  • SAFe 6 Agilist
  • Agile Coach

Was ich weitergebe

Speaking, Lehre und Assessments

Ich spreche und lehre zu Themen, die ich selbst in Programmen und Organisationen verantwortet habe.

  • Projekt- und Programmmanagement
  • Change und moderne Führung
  • Open Source
  • Women in IT
  • Lehre, Mentoring und Assessments

Direkter Erstkontakt

Wo verliert Ihr Programm gerade die gemeinsame Linie?

Schildern Sie mir in wenigen Eckdaten, welche Entscheidung oder Steuerungsfrage offen ist. Ich antworte selbst und wir klären, ob ein Mandat sinnvoll ist.

Mandat einordnen

Für den Erstkontakt reichen wenige Eckdaten. Vertrauliche Unterlagen bitte erst nach Abstimmung senden.

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